Sonntag, 5. November 2017

Wir hätten da noch etwas zu bereden ...


Hallo Leute! Heute möchte ich ein Gespräch wiedergeben, das ich neulich mit Herrchen geführt   habe. Es ging wie folgt:

Alexa: Hallo Herrchen, du machst ein etwas geknickten Eindruck. Was ist los?
Herrchen: Na ja, du weißt schon, unsere letzte Prüfung.
Alexa: Ja?
Herrchen: Du musst zugeben, berühmt war das nicht, was wir da abgeliefert haben.
Alexa: Hey, wir haben bestanden!
Herrchen: Ja, das schon. Aber ein bisschen mehr hätte ich mir schon erwartet.
Alexa: Okay, da gab’s ein paar Kleinigkeiten, die nicht so geklappt haben.
Herrchen: Ein paar Kleinigkeiten? Fangen wir doch gleich einmal mit dem Ablegen an.
Alexa: Also, da kann ich mich im Moment gar nicht dran erinnern.
 Herrchen: Kannst du mir, bitteschön, erklären, warum du ständig aufgestanden bist?

Alexa: Ach so, das. Nun, zu meiner Rechtfertigung: Da war so eine ganz bestimmte, spezielle Duftmarke vor meiner Nase. im Liegen habe ich sie nicht erreicht, also …
Herrchen: Also steht man halt einfach mal auf und riecht sich das aus der Nähe an?
Alexa: Ja, okay, das war nicht in Ordnung. Ich geb’s ja zu.
Herrchen: Und dann, beim Fußgehen, hast du gleich mal weiterriechen müssen am Boden.
Alexa: Nachdem du mich darauf hingewiesen hast, bin ich aber dann brav mitgegangen.
Herrchen: Ja, das stimmt. Da gibt es sogar Beweisfotos, das hast du dann brav gemacht.
Alexa: Eben, eben!
Herrchen: Kommen wir doch mal auf die Übung „Mit Sitz zurücklassen“ zu sprechen. Warum haben Fräulein Alexa da ein Steh gemacht statt ein Sitz?
Alexa: Fangt beides mit S an?
Herrchen: Ha, ha! Ich lach mich tot!
Alexa: Zu meiner Entschuldigung: In letzter Zeit hast du ein paarmal ein schon sehr scharfes „Sitz“ zu mir gesagt. Du weißt, welches Sensibelchen ich bin. So was macht mich total unsicher.
Herrchen: Ja, weiß ich eh. Ich hätte dir ja auch ein Sichtzeichen dazugeben können, dann hätte es sicher geklappt.
Alexa: Eben!
Herrchen: Zum Thema „Bringen“. Kannst du vielleicht das Bringholz irgendwann einmal ruhig in deiner großen Klappe halten? Das ist kein Spielzeug zum Herumschupfen.
Alexa: Wenn’s aber so lustig ist.
Herrchen: Na, für mich weniger.
Alexa: Okay, ich werde mich bemühen.
Herrchen: Gut! Gut! Und jetzt noch zum Voransenden.
Alexa: Ich bin mitgegangen, ich bin auf Kommando gelaufen, ich habe mich auf Kommando hingelegt.
Herrchen: Hast du da nicht eine Kleinigkeit vergessen?
Alexa: Äh, was?
Herrchen: Ich habe einmal Platz nachgerufen: Du bist stehengeblieben. Beim zweiten Mal ist der Hintern runtergegangen, beim dritten Mal bist du im Platz gelegen.
Alexa: Sag ich ja: Rennen, liegen.
Herrchen: Du sollst dich schon beim ersten „Platz!“ hinlegen.
Alexa: Ach so. Na dann, beim nächsten Mal.
Herrchen: Wir sind uns also einig, dass wir weiter üben.
Alexa: Ja.
Herrchen: Und dass wir es beim nächsten Mal besser machen.
Alexa: Klar doch. Und darf ich dich noch auf was hinweisen, Herrchen?
Herrchen: Ja, bitte, meine Lexi.
Alexa: Du hast „wir“ gesagt. Also, du musst auch noch an dir weiter arbeiten.
Herrchen: Ja, das weiß ich. Wir sind ein Team.
Alexa: Genau, ein Team.
Herrchen: Wir gewinnen gemeinsam, wir verlieren gemeinsam.
Alexa: Richtig! Und jetzt?
Herrchen: Was, jetzt?
Alexa: Knuddeln?
Herrchen: Na klar. Knuddeln!


Also, ich bin jetzt beschäftigt, liebe Leser und Leserinnen. Sucht euch auch jemanden zum Knuddeln. So long und bis zum nächsten Mal, eure Alexa!

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Suchen und finden oder Auf dem Weg zum Mantrailer





Hallo Leute! Ich habe wieder was Tolles kennen gelernt und davon muss ich euch unbedingt erzählen. Es handelt sich um das sogenannte Mantrailing. Dabei nutzen die Menschen unsere überragende Riechfähigkeit, in der wir Hunde ihnen ja hochhausweit überlegen sind. Wir nehmen dabei den Geruch einer Person auf, zum Beispiel über ein von ihr getragenes Wäschestück, und dann folgen wir dieser Duftspur über Stock und Stein, über Wiesen und Asphalt und so weiter und so fort, bis wir sie gefunden haben. Unsere Herrchen und Frauchen machen das entweder als Freizeitbeschäftigung mit uns oder auch als ernsthafte Rettungseinsatz, bei dem wie vermisste Personen suchen. Ich habe mit dieser Ausbildung erst begonnen, gelte jedoch als riesen Talent. Vielleicht ergibt sich einmal eine Situation, die so abläuft, wie es sich Herrchen in der folgenden Geschichte ausgemalt hat. Diesmal erleben wir die Geschehnisse einmal aus seiner Sicht (darf ausnahmsweise auch mal sein).

Es regnet in Strömen, kalter Wind pfeift durch die Gassen. Das war es wohl mit den schönen, warmen, sonnendurchfluteten Herbsttagen. Die wenigen bunten Blätter, die jetzt noch auf den Bäumen hängen, wehren sich verzweifelt dagegen, vom Sturm losgerissen und durch die Gegend gewirbelt zu werden. Bei diesem Wetter sollte ich es wirklich machen? Ich sollte tatsächlich aus dem warmen, trockenen Auto aussteigen?
Ja, ich musste. Meine Labradorhündin Alexa wartete in ihrer Box im Kofferraum schon auf ihren Einsatz. Vor ungefähr einer halben Stunde war der Anruf gekommen: eine vermisste Person. Im Einkaufszentrum war die alte, verwirrte Dame zuletzt gesehen worden, seither gab es keine Spur mehr von ihr. Zumindest keine Spur, der Menschen folgen konnten. Das galt aber nicht für meinen Hund, ausgebildet im Mantrailing, trainiert darauf, seine hoch sensible Nase einzusetzen, um der Geruchsspur eines verschwundenen Menschen zu folgen.
Nun gut, gehen wir’s an, dachte ich, stieg aus dem Wagen, zog den Reißverschluss meiner Regenjacke hoch und holte Alexa aus der Box. Wie immer schien ihr das Wetter überhaupt nicht auszumachen. Ich streifte ihr das Trailgeschirr über. Sie wusste natürlich, was jetzt kommen würde, und war schon ganz aufgeregt. Kurz wärmten wir uns auf, dann hielt ich ihr den Geruchsgegenstand vor die Nase, eine Bluse der vermissten Person. Alexa roch - nur scheinbar oberflächlich - daran, warf mir einen wissenden Blick zu, ich sagte ihr Startwort „Trail“ und schon stürmte sie los, die Leine spannte, ich rannte hinter ihr her. Hinter uns folgte der Rest des Einsatzteams: Notarzt, Sanitäter und so weiter.
Es ging quer über den großen Parkplatz. Ständig achtete ich darauf, dass Alexa nicht in eines der zahlreichen Autos rannte, die sich von links und rechts näherten und von meiner Hündin, die voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentriert war, natürlich nicht beachtet wurden. Vor der Hauptstraße musste ich sie kurz abbremsen, ein Traktor wäre uns fast zum Verhängnis geworden. Endlich war die Straße frei, die Suche konnte weitergehen. Durch enge Gassen, über Straßen und Plätze führte mich Alexa, folgte unbeirrbar der Geruchsspur, die nur sie wahrnehmen konnte. Passanten wichen uns aus, manche verschreckt, manche verwundert, einige erstaunt, nur wenige ärgerlich.
Wir erreichten den Stadtrand und weiter ging es über eine Wiese und danach hinein in ein kleines Birkenwäldchen. Unvermutet blieb Alexa stehen. Der Geruch musste jetzt ganz intensiv sein, das konnte ich aus ihrer Körpersprache ablesen. Noch ein Stück ging sie vor in das dichte Unterholz, dann setzte sie sich hin. Ich trat an ihre Seite und konnte die vermisste Person erkennen. Noch wusste ich nicht, in welchem Zustand sie war, das Rettungsteam befand sich aber nicht weit hinter uns und würde uns rasch eingeholt haben.

Alexa hatte ihren Job getan, wie immer ausgezeichnet, sicher und erfolgreich. Natürlich lobte ich sie überschwänglich, obwohl es mir in Situationen wie diesen nicht so leicht fiel, wenn ich nicht wusste, ob der Mensch, den wir gefunden hatten, auch noch lebte. Sie bekam ihre Futterbelohnung und - das wichtigste nach dieser harten, intensiven Arbeit - viel zu trinken. Durch Rascheln und Knacken wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, der Notarzt und sein Team trafen ein. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden. Die Gefundene war zwar stark unterkühlt, aber am Leben. Die Geschichte war zum Glück gut ausgegangen. Leider ist das nicht immer der Fall und manchmal gibt es auch kein Happy End. Alexa wurde von allen, die gerade nicht beschäftigt waren, mit Leckerli und Streicheleinheiten überhäuft. Sie genoss es sichtlich und wusste, dass sie wieder einmal die Heldin des Tages war.
Also, das gefällt mir. Ich, Alexa, als Heldin des Tages! Herrchen weiß, wie gute Geschichten erzählt werden und, vor allem, wie sie enden müssen. Also, dieses Mantrailing ist wirklich eine tolle Sache: Ich darf Herrchen an der Leine durch die Gegend ziehen, weil ja nur ich weiß, wo es lang geht, ich darf mein Näschen einsetzen, und ich werde am Schluss ausreichend belohnt mit Futter, Lob und was es da sonst noch alles gibt. Ich kann das jedem meiner Artgenossen nur empfehlen. Damit ich tatsächlich zur Tagesheldin werde, muss ich natürlich noch viel üben, aber in diesem Fall macht das mächtig Spaß.
Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar Fakten nennen, weil ich gar so mächtig stolz bin drauf: Wir Wuffs haben in unserem Näschen bis zu 300 Millionen Riechzellen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen! Die Informationen werden weitergeleitet zu einer spezialisierten Region in unserem Gehirn, dem Riechkolben. Der Hirnteil, der somit fürs Auswerten und Verarbeiten des Riechens zuständig ist, nimmt ungefähr 10% des Gehirnvolumens ein; bei euch Menschen ist das nur rund 1%! Und wir können bis zu 300 Mal in der Minute Luft durch unsere Nase einsaugen. Da kommt schon eine ganze Menge an Information zusammen. Abgesehen von dem, was wir noch über das Vomeronasalorgan aufnehmen, das im Maul hinter den Schneidezähnen liegt. Damit schmecken wir quasi Duftmoleküle. In Bezug auf die Grundausstattung sind wir von Mütterchen Natur somit reichhaltig ausgestattet worden. Durch Training werden all diese Anlagen noch verbessert, verfeinert, gefördert und verstärkt. Übung macht den Meister!

Also, bis zum nächsten Mal. So long, eure Alexa.

Freitag, 20. Oktober 2017

Laufen und liegen


Hallo Leute! Heute möchte ich wieder über etwas Hundesportliches berichten. Ich stehe mit meinem Herrchen wieder mal kurz vor einer Prüfung. Na ja, eigentlich steht Herrchen vor der Prüfung, mir ist das ja ziemlich wurscht. Ein Tag wie jeder andere, nur dass mein menschlicher Partner diesmal etwas nervös wirkt, nachdem er den Hundeplatz betreten hat. Aber das kenne ich mittlerweile schon. Dass die Menschen immer aus allem einen Wettbewerb machen müssen! Und uns ziehen sie da auch noch mit rein. Aber was soll‘s. Das hätten sich unsere Vorfahren besser überlegen müssen, als sie sich mit diesen Primaten zusammengetan haben. Wenn die Sache nicht auch so große Vorteile hätte: Sie sind Kraulmaschinen, Futterspender und vieles mehr. Und wir haben sie ja doch lieb. Sie uns auch - meistens.
So, jetzt aber zurück zum Thema, ich verplappere mich schon wieder. Wir üben also für eine Prüfung und da gibt es eben verschiedene Dinge, die man können sollte. Eines davon ist das sogenannte Voransenden. Begleitet mich nun auf kleine Zeitreise. Wir blicken zurück, als wir mit dieser Übung begonnen haben. Und da ist mein liebes Herrli gerade not so amused über mein gezeigtes Verhaltensrepertoire. Also Folgendes: Es geht um mein Spielzeug. Wie der Name schon sagt, dient es dazu, um damit zu spielen! Ja, und jetzt hat Herrchen die raffinierte Idee, dass ich dann spielen darf, wenn ich vorher das, was er mir ansagt, richtig ausgeführt habe.
Da marschieren wir also gemeinsam über den Hundeplatz. Plötzlich sagt Herrchen „Sitz!“ Na, ich lasse mich selbstverständlich sofort auf meinen Allerwertesten nieder. Ich weiß ja, was sich gehört. Herrchen geht weiter, nimmt das Spielzeug mit. Herrchen bleibt in einiger Entfernung stehen, legt das Spielzeug auf den Boden. Herrchen geht wieder in meine Richtung retour. Ich denke mir: Okay, Sitz habe ich gemacht, jetzt krieg ich das Spielzeug, stehe auf und setze mich in Bewegung. Aber was passiert? Herrchen ruft - etwas aufgebracht - Sitz und deutet mit dem Finger nach oben. Ich natürlich wohl erzogener Labrador, pflanze meine fünf Buchstaben gleich wieder auf die Wiese. Man will sich schließlich keinen gröberen Verweis einhandeln, obwohl mein Herrchen in der Regel eh ein ganz Lieber ist. Kaum also ist Herrli bei mir angekommen, murmelt er ein halbherziges „Brav“ und - sagt „Fuß“ und - dreht um! Echt jetzt, das Spielzeug liegt da vorne! Hallo!! Sehnsüchtig schaue ich noch einmal zurück, die Reaktion ist ein „Nein, Fuß!“ Na gut, okay. Er wird schon seine Gründe haben. Außerdem rückt er ein Leckerli raus, wenn ich brav mitgehe.
Also gut, wir marschieren so vor uns hin, bis Herrchen wieder umdreht - ich natürlich im Schweinsgalopp mit, hab ja den viel weiteren Weg rund um ihn - und wir uns endlich wieder in die richtige Richtung bewegen. Ich kann‘s kaum erwarten. Erst als wieder ein „Fuß“ an mein Ohr dringt, merke ich, dass ich schon ein Stück weiter vorne bin. Wieder zurück zum Start.
Und irgendwann bleibt Herrchen unvermutet stehen, deutet mit dem rechten Arm nach vorne und sagt „Voran“. An dieser Stelle muss ich einwerfen und gestehen, dass ich dieses Wort zu diesem Zeitpunkt nicht zum ersten Mal höre. Das hat Herrli schon ein bisschen geübt mit mir. Also „Voran“ und ich zische ab wie der geölte Pfitschipfeil, denn ich weiß, jetzt heißt es rennen. Und außerdem liegt da vorne mein heiß geliebtes Spielzeug.
Oh ja, herrlich, so durch die Gegend zu sausen, Gras und Erde spritzen unter den Hinterläufen weg, die Ohren fliegen im Wind. Apropos Ohren. Da war doch gerade was. Irgendwas ist da von weit hinten gekommen, klingt wie Herrchens Stimme, dringt nur verstümmelt in meine Gehörgänge und hat sich entfernt nach so etwas wie „Platz“ angehört. Ach was, das kann nicht sein, hatten wir ja noch nie! Zumindest nicht, wenn es vorher „Voran“ geheißen hat. Also, drauf gesch... Weiter im Galopp, Spielzeug erlegen, packen, umdrehen und zurückrennen zu Herrchen, dann gibt‘s ein Gerangel und eine Gaudi.
Aber was soll das? Kaum angekommen, nimmt er mir nur das Spielzeug weg, schüttelt den Kopf, sagt irgendeinen botanischen Ausdruck, der sich wie „Schwammerl“ anhört, und wir beginnen das ganze Spiel nochmal von vorne.
Während ich abermals im Sitz zurückbleibe, kann ich nachdenken über die Gesamtsituation. Offenbar war das doch ein „Platz“, was ich da gehört habe. Und offenbar soll die Übung so ausschauen, dass ich zunächst renne und mich dann, wenn das Kommando kommt, sofort auf den Bauch haue und liegen bleibe bis auf Widerruf. Ah ja, wahrscheinlich haben wir das deswegen beim Spazierengehen des Öfteren gemacht: Herrchen hat gesagt „Lauf“und kaum habe ich mich über die gewonnene Freiheit gefreut, ist ein „Platz“ nachgekommen. Nach ein paar mehr oder weniger gelungenen Versuchen habe ich schließlich kapiert, dass dann gespielt wird, wenn ich mich hingelegt habe.
Jetzt die große Erleuchtung: Das also ist“Voran“. Rennen und dann, wenn es verlangt wird, hinlegen. Na gut, soll mir Recht sein. Wenn ich im Anschluss entsprechend bezahlt werde, mach ich‘s.
Nächster Versuch: Herrchen sagt „Voran“, ich renne. Kurz drehe ich mich mal um, damit ich mich versichere, dass ich auch nichts überhört oder übersehen habe. Okay, laut Gesichtsausdruck und Herumgefuchtel von Herrli soll ich das auch nicht machen. Weiterennen. Oh ja, da liegt schon mein Spielzeug und ich höre das „Platz“ und ich falle um und schaue zu Herrchen. Der ist ganz begeistert. Ich auch, ich hab‘s gecheckt! Und jetzt darf ich wirklich mein Spielzeug aufnehmen und darf es zurückbringen und Herrchen jubelt und spielt mit mir! Yeah, das Leben ist ein Hit!
Ganz verschweigen will ich - bevor ich zum Ende komme - nicht, dass die Übung so noch nicht ganz perfekt war. Nach einigen Wiederholungen habe ich begriffen, dass ich nicht beim Spielzeug, sondern schon ein Stückchen vorher liegen bleiben soll. Und als schon etwas erfahrener Hund weiß ich, dass es an dem einen Tag der Prüfung kein Spielzeug gibt, dass es keine Leckerli gibt, dass es nur ab und zu ein Lob gibt. Aber was soll‘s, wir Hunde haben trotzdem unserem Spaß und wenn‘s die Menschen freut, das so zu machen, meinetwegen. Sie sind ja großteils ganz in Ordnung.

Das war‘s für dieses Mal. Ich hoffe, meine geneigten Leser konnten wieder Lehrreiches mitnehmen. So long und bis zum nächsten Mal, eure Alexa!